Look like a Zombie

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Das Alkoholkonsumverhalten junger Menschen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Vielfach gilt das Motto “möglichst viel – möglichst schnell – möglichst billig!”.

Komasaufen ist in – daraus resultierende Gefahren werden völlig ausgeblendet. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung stationär eingeliefert werden, steigt stetig – auch in Wiesbaden. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken wurde bereits 2007 auf Initiative der Polizeidirektion Wiesbaden das Kooperationsprojekt HaLT! (Hart am Limit!) gegründet. Das Projekt wird durch die Stadt Wiesbaden sowie das Land Hessen finanziell getragen und unterstützt.

Seit Beginn des Jahres konnte auch die Wiesbadener Vermarkungsagentur UGW „HaLT!“ und ihren Partnern bei Kommunikationsfragen und der Gestaltung von Drucksachen unterstützend unter die Arme greifen

So werden nun, gemeinsam mit der ESWE und dem HaLT!-Bündnis, ab dem 22. Juli 2014 für 10 Tage alle 240 Busse des ESWE mit Plakaten ausgestattet, die Jugendliche auf die Gefahren von Alkoholkonsum aufmerksam machen sollten. „Look like a Zombie! / Alkohol macht hohl“ lautet der Slogan dieser Drucksachen, welche ihre leicht abschreckende Wirkung dabei nicht verfehlen.

Bereits im Vorfeld fanden ähnliche Kampagnen und Events zur Aufklärung und Information der Problematik statt. Auch in den kommenden Monaten sind bei den Partnern des HaLT!-Bündnisses zahlreiche weitere Maßnahmen in Planung.

 

 

iBeacons – Leuchtfeuer als digitale Wegbegleiter

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Das Smartphone ist in den vergangenen Jahren vom praktischen Kommunikationstool zum ständigen Begleiter avanciert. Wir checken mobil Emails, verwalten Termine, arbeiten To-Do Listen ab während uns das Handy den Weg zum zuvor online ausgewählten Restaurant führt, in welchem der ein oder andere anschließend ein Foto von seinem Essen in den sozialen Netzwerken teilt.

Nun steht eine neue Technik in den Startlöchern, welche das Potential birgt, nicht nur die Möglichkeiten unserer mobilen Begleiter deutlich zu vergrößern, sondern auch enormen Einfluss auf gewisse Alltagsabläufe nehmen zu können: iBeacon.

Im vergangenen Sommer stellte Apple seinen proprietären „Standard für Navigation in geschlossenen Räumen“ vor. Auch wenn das zunächst unspektakulär klingt, sind die möglichen Nutzungsvarianten schon jetzt verblüffend. Zunächst eine kurze Beschreibung: iBeacons sind Funksender, die mit wenig Energie Informationen in einem Radius von bis zu 50m aussenden, welche Smartphones der neueren Generationen empfangen können, vorausgesetzt, die richtige App ist installiert. Die Technik beruht auf Blue Tooth Low Energy (BLE) und ist in allen aktuellen Androidmodellen ebenso vorhanden wie in iPhones (ab 4S), iPads (ab 3. Generation) und iPod Touch (ab 5. Generation).

Vorstellen kann man sich das am besten anhand eines einfachen Beispiels: Frau Schmidt läuft während einer kleinen Shoppingtour in einem Einkaufscenter an einem Drogeriemarkt vorbei. Ein Blick auf Ihr Smartphone verrät ihr, dass ihre Lieblingshaarpflege deutlich reduziert ist. Das Handy weist Ihr den Weg zum entsprechenden Regal. (Man verzeihe mir an dieser Stelle Schubladendenken und Klischees, es hätte auch Herr Schmidt und ein reduzierter Rasierer sein können.)

Die Information auf dem Display wurde mittels Blue Tooth Verbindung von einem Beacon (engl. Für Leuchtfeuer) des entsprechenden Drogeriemarktes an die dazu gehörige App auf Frau Schmidts Handy gesandt und „leuchtete“ ihr den Weg zum passenden Regal. Möglich ist diese punktgenaue Navigation mittels Triangulation, also der Standortbestimmung durch die Auswertung mehrerer Sender.

Wem nun Horrorszenarien von ständig blinkenden und piepsenden Handys vor dem geistigem Auge ablaufen, der sei beruhigt: Hätte Frau Schmidt aus unserem Beispiel nicht auf ihr Handy geschaut, wäre die Nachricht ungesehen verfallen, sobald sie sich aus der Reichweite des Senders bewegt hätte. Ohne Speicherung der Daten. Das digitale Leuchtfeuer ist schlicht und einfach ein Sender, welcher bestimmte Informationen an bestimmte Empfangsgeräte übermittelt.

Auch deshalb sehen Datenschutzexperten der neuen Technik relativ gelassen entgegen. Im Gegensatz zum Surfen auf Webseiten hat der User hier selbst die Kontrolle. Möchte er keine Daten gesendet bekommen, schaltet er die App aus oder installiert sie nicht. Die Beacons selbst sind nicht mit dem Internet verbunden und die dahinter stehenden Unternehmen können, wie bereits gesagt, nur Daten senden und nicht empfangen. Und wer nicht möchte, dass seine Bewegungen innerhalb eines Ladens oder Einkaufszentrums gespeichert werden, dem sei gesagt, dass große Kaufhäuser bereits heute Bewegungsverläufe tracken um ihre Ladenkonzepte zu überarbeiten.

Viel interessanter und Grund für diesen Blogpost sind die unfassbar breiten Nutzungsmöglichkeiten der kleinen Sendestationen. Für den Einzelhandel haben wir bereits ein Beispiel angerissen. Erweitert werden könnte dieses Erlebnis noch durch die bargeldlose Zahlung. Paypal hat hierzu bereits im vergangenen Jahr ein Fallbeispiel verfilmt. Des Weiteren können Gutscheinaktionen gefahren, Mengenrabatte angeboten oder einfach Komplementärkäufe angeregt werden. Wer möchte nicht hin und wieder die passende Jacke zu einer eben gerade gekauften Hose gezeigt bekommen? Vielleicht sogar reduziert? Kann man sich anschauen, muss man aber nicht. Und spätestens nach Verlassen des Senders ist das Angebot verschwunden und vergessen.

Durch die Technologie eröffnen sich allerdings auch viele weniger offensichtliche Optionen. Museumsbesuche können durch Beacontechnologien deutlich aufregender gestaltet werden. Punktgenau ausgesteuerte Informationen zu Exponaten und digitale Wegweiser zu Ausstellungsräumen, Toiletten oder Cafeteria. Alles ohne lästige Audiobegleiter oder einem Trupp Touristen samt Museumsführer hinterher zu stapfen.

Flughäfen könnten weniger verwirrend werden, Check-ins deutlich schneller und reibungsloser ablaufen, Zwischenstopps angenehmer organisiert sein und sogar das Gepäck könnte künftig mit Sendern versehen sein, so dass der Kunde seine Koffer selbst nachverfolgen kann.

Der Phantasie scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Schul- und Universitätsräume könnten absolut papierfrei auskommen, benötigte Inhalte nur dort ausgespielt werden, wo sie gebraucht werden. Ebenso Tests.iBeacon_Smartphone_picjumbo

Das Zuhause kann energiesparend optimiert werden und Lichter nur dort leuchten, wo sich auch eine Person aufhält, der Radiosender könnte zusammen mit dem Nutzer den Raum wechseln und sogar Großveranstaltungen könnten zukünftig kostengünstig und effizient Besucher informieren und leiten.

Wie viele technische Neuerungen werden mittlerweile altbekannte Parameter über die Durchsetzung oder Misserfolg entscheiden. Das Thema Datenschutz ist besonders aktuell (zu Recht) heiß diskutiert und die fehlende Internetverbindung ist hier ein großes Plus. Abgerechnet wird mittels gesicherter Onlineabbuchung und nur nach Bestätigung Auswahl des Käufers. Sollten weiterhin große Anbieter wie Paypal, Apple und Co als treibende Kraft hinter der Technik stehen, ist sicher auch der benötigte Vertrauensvorschuss innerhalb der potentiellen Nutzerschaft vorhanden.

Den größten Vorteil gegenüber anderen drahtlosen Technologien wie beispielsweise NFC (Near Field Communication) stellen sicher die geringen Kosten und Implementierungsaufwände seitens der Unternehmen dar. Bei den Geräten handelt es sich um nicht viel mehr als sendende USB-Sticks und sind für etwa 200 – 500 € zu haben.

Der wichtigste Faktor ist jedoch die Frage, ob Unternehmen bereit sind, auf die Technik einzugehen und ob der Endverbraucher diese letztendlich annimmt. Dafür spricht, dass die benötigte Hardware bei fast jedem von uns bereits in der Hosen- oder Handtasche liegt und sich eben auch deshalb einige amerikanische Unternehmen bereits jetzt auf iBeacons einstellen. Ein gutes Beispiel dafür ist die amerikanische Baseballliga MLB. Hier sind mittlerweile mehr als 20 Stadien mit iBeacons ausgestattet, um den Eintrittsprozess zu verkürzen oder Informationen und Gutscheine an Besucher zu senden.

The Ocean Cleanup

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Seit mittlerweile vielen Jahrzehnten gebraucht der moderne Mensch Plastik in rauen Mengen. Plastikflaschen, Babyschnuller, Verpackung, Kleidung, Autobauteile, u.v.m. Kaum ein Gebrauchsartikel kommt ohne eine Variante des universell einsetzbaren Werkstoffes aus. Doch während weltweite Produktionen weiterhin stark stiegen, wurde bis Anfang des Jahrtausends wenig bis gar nicht über mögliche Spätfolgen nachgedacht. Mit gravierenden Auswirkungen.

Aktuell zirkulieren mehrere Millionen Tonnen (!) Plastikschutt in den Weltmeeren und gefährden gesamte Ökosysteme. Das Plastik sammelt sich in mehrere Kilometer umfassenden Strömungstrudeln, sogenannten „Gyres“. Innerhalb dieser Strudel kann die Konzentration von Plastikteilchen die des Planktons um ein 6-faches übersteigen. Mit der Folge, dass jährlich mindestens 1 Million Seevögel und etwa 100.000 Meeressäuger an verschluckten Plastikpartikeln sterben. Allein die selten gewordenen Art des Laternenfisches verspeist per annum etwa 24.000 Tonnen des kleinegeriebenen Plastiks auf der Suche nach Futter.

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Verschmutzte Strömungsstrudel

Damit jedoch nicht genug: Die plastischen Treibstoffe sammeln chemische Gifte wie PCB und DDT und sorgen dafür, dass in vielen Regionen die Belastung durch Giftstoffe den Normalwert um ein Millionenfaches übersteigen. Krebs, Missbildungen und Unfruchtbarkeit sind das Resultat und können sich auf alle Glieder der Nahrungskette auswirken – an dessen Ende letztendlich auch wir stehen. Nebenbei werden durch größere und kleinere Plastikbruchteile in jedem Jahr Schäden von rund 1,3 Milliarden Euro an Wasserfahrzeugen verursacht.

Doch wieso wurde bis dato noch nichts gegen die Verschmutzung unternommen? Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen allgemeinem Desinteresse und Unfähigkeit. Fakt ist, dass eine Reinigung nach dem herkömmlichem Prinzip, also Schiffe mit Schleppnetzen durch die Meere zu schicken, mehrere Milliarden Euro verschlingen und tausende Jahre dauern würde.

Dies sollte sich ändern, als ein damals 17-jähriger Schüler im Jahr 2012 eine erstaunlich einfache, aber geniale Idee hatte. Beim Tauchurlaub in Griechenland von vielen Plastikteilen und wenig Fischen im Wasser enttäuscht, begann er eine 6-monatige Recherche über die Verschmutzung der Meere – mit bekanntem Ergebnis. Während dieser Arbeiten kam ihm zum ersten Mal der angesprochene, geniale Gedanke: Wieso sollte man dem Müll hinterherfahren, wenn man doch warten kann, bis die Strömung ihn zu sich treibt?

In den folgenden 2 Jahren sollte der junge Mann, Boyan Slat mit Namen und mittlerweile 19 Jahre alt, mit einem Team aus insgesamt 100 Profis und freiwilligen Helfern ein Projekt auf die Beine stellen, das der Verschmutzung der Meere bereits in naher Zukunft spürbar entgegentreten kann: The Ocean Cleanup.

Mittels indirekt im Meeresboden verankerten, trichterförmig angeordneten Ausleger-Armen sollen die „Säuberungsstationen“ auf der Meeresoberfläche treiben. Von den Auslegern aus reichen solide Barrieren bis etwa 3m Tiefe ins Wasser. Alle Plastikpartikel, leichter als Wasser, sind nur in dieser Tiefe anzufinden und bleiben an den festen Barrieren hängen und durch die trichterförmige Anordnung in eine Auffangvorrichtung in der Mitte des überdimensionierten Armes geschleust und somit aus dem Meer gefiltert. Meerestiere von Plankton bis großen Fischen sind davon nicht gefährdet, da sie problemlos unter den Barrieren durchschwimmen, beziehungsweise mit der Strömung drunter durch fließen.

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Mehrere Feldtests, Computersimulationen und eine großangelegte Machbarkeitsstudie in diesem Jahr belegen dabei Erstaunliches. Auch konservativ berechnet sind die passiven Anlagen in 95% aller Wetterkonditionen einsetzbar, erreichen Effizienzwerte von 80% und sind finanziell durchführbar. Herkömmliche Strandreinigungen müssen 1.500 bis 25.000 US-Dollar pro Kilo Plastik kalkulieren. Das Ocean Cleanup Projekt operiert etwa 33 x günstiger, mit knapp 4,50 € pro gefiltertem Kilo Plastik. Innerhalb von nur 5 Jahren kann somit einer der großen Strömungstrudeln (von denen es aktuell bereits 5 gibt) gänzlich von Plastikverschmutzungen gereinigt werden.

Aktuell läuft ein Crowdfundingprojekt, mit dem The Ocean Cleanup versucht, innerhalb von 100 Tagen 2 Millionen US-Dollar durch Spenden zu erwirtschaften. In verschiedenen Stufen kann man beispielsweise für weniger als 5 Euro ein Kilo Plastik aus dem Meer filtern lassen. Für jede Spende gibt es, je nach Größe, verschiedene Dankeschön-Geschenke. Von Videodokumentationen über T-Shirts bis Teilnahmen an einer Reise zur Station reicht die Bandbreite. Das gute Gewissen, einen Teil unserer Ozeane zu reinigen, inklusive. Mit der Finanzspritze sollen erste Systeme implementiert werden, welche in Langzeittests unter Anderem Haltbarkeit, Effizienz der Systeme erforschen und optimieren sollen.

Aus dem gefilterten Plastik kann man übrigens jetzt schon Öl herstellen. Andere Materialien sind ebenfalls machbar, doch mehr haben Boyan und sein Team noch nicht verraten.

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Boyan Slat und einige Kilo Plasikmüll aus den Meeren.

 

Jugendkultur hautnah erleben

„Willkommen in unserer Welt!“ hieß es auch dieses Jahr wieder auf dem Jugendkulturfestival in Wiesbaden. „Youth Culture“ – das ist ein ganzer Tag voller Bühnenprogramm, kulinarischer Köstlichkeiten und Informationen geplant von Jugendlichen für Jugendliche auf dem Schlachthof in Wiesbaden. Mit dabei: Köstliche, alkoholfreie Cocktails von den Youngkeepern und Aufklärungs-broschüren zum richtigen Umgang mit Alkohol vom Projekt „HaLT!“. Und wir mittendrin!

 Simon Rottloff     Postkarte

Neben einem großen Banner konnte die UGW „HaLT“ mit dem Layout und der Produktion von auffälligen Postkarten unterstützen, die eine glasklare Message unter den Jugendlichen verbreiteten: „Trinken, nicht ertrinken.“ Und das gefiel nicht nur den Jugendlichen selbst, sondern auch dem sozialpolitischen Sprecher der SPD-Rathausfraktion, Simon Rottloff, sichtlich. Außerdem interpretierten zwei Graffiti-Künstler das von der UGW für das Alkoholpräventionsprojekt angelegte Poster auf ihre ganz eigene Art und ließen mit Spraydose und Mundschutz ein einzigartiges Kunstwerk entstehen.

   Youngkeeper  Graffiti

Tod dem Stock

Qualitativ hochwertige Bilder werden in Zeiten des Social Web mehr benötigt denn je. Sei es, um dem Unternehmensblog einen neuen Anstrich zu verpassen, die Social Media Kanäle zu füttern oder die neue Website des eigenen Startups zu versorgen – gutes und vor allem einzigartiges Fotomaterial ist schwer zu finden. Und dabei so wichtig.

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Facebooks „Edgerank“ bevorzugt optisch hochwertige pages, User interagieren häufiger und auch Googles Algorithmus bewertet Webseiten stärker, je wertvoller der grafische Inhalt ist. Doch in Zeiten knapper werdender Budgets bleibt da oft nur der Griff zu den altbekannten Stockfoto-Websites. Doch diese bergen meist zwei Probleme – die gebotene Fotosammlung ist nicht sehr originell und zudem verhältnismäßig teuer.

Um diesem Negativ-Trend entgegen zu wirken, haben einige findige (und sehr kreative) Geister die verschiedensten Plattformen ins Leben gerufen, die dem fotografischen Einheitsbrei aus „lächelnden Callcenteragenten mit Headsets“ oder den „Meetings mit magischen Laptops“ den Kampf ansagen.

Das Ergebnis ist nicht nur optisch sehr zu empfehlen, auch die „Bezahlmethoden“ sind durchaus ungewöhnlich. Während einige Seiten wie Death to the Stock Photo oder Little Visuals die Fotos mittles Newsletter und dem Kommentar „Now go! Make something awesome!“ versenden und keine Gegenleistung erwarten, freuen sich andere wie Superfamous Studios lediglich darüber, die Arbeit des Fotografen zu würdigen, indem man Ihn in seinen Credits erwähnt. Auf Gratisography hingegen kann man dem Künstler mittles PayPal einen Kaffee spendieren. Wenn gewünscht…

Gratisography

Quietschbunt und toll designt. Wer auf der Suche „nach etwas Anderem“ ist, ist hier goldrichtig. Fotograf Ryan McGuire stellt eine große Auswahl seiner genialen und außergewöhnlichen Bilder kostenlos zur Verfügung. Ohne Copyright-Restriktionen.

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Death to the Stock Photo

David und Allie, beide Fotografen, bemerkten, dass es einen Mangel an hochwertigen Fotos gibt, die Blogger, Unternehmen und Freelancer für Produktionszwecke nutzen können – und riefen Ihre Plattform ins Leben. Wer sich anmeldet, bekommt regelmäßig „Packs“, also zip-Dateien mit 10 Fotos zur freien Verfügung geschickt. Man soll bloß etwas Tolles damit anstellen. Ganz nebenbei betreiben die Zwei einen großartig gestalteten Blog, der von Ihrem Roadtrip durch die USA berichtet.

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New Old Stock

New Old Stock verfolgt eine völlig andere Idee. Initiator Cole Townsend sammelt alte Fotos aus öffentlichen Archiven, deren Nutzungsrechte abgelaufen sind. Das Ergebnis ist mehr als einzigartig. Farb- und Schwarzweiß-Fotos aus allen Jahrzehnten seit Erfindung der Fotografie. Absolut empfehlenswert.

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Unsplash 

Einfach mittels E-Mail Adresse anmelden und alle 10 Tage 10 hochauflösende Bilder kostenlos gesendet bekommen. Anders als bei anderen Seiten stehen hier die Namen der Fotografen dabei, um sie entsprechend würdigen zu können. Unseres hier ist von Ry van Veluwen. Danke dafür!

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Weitere, nicht minder gute Beispiele sind:

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Superfamous Studios

Little Visuals

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Das Leben im “flow”

Endlich ist sie da. Lange haben wir darauf gewartet: Die deutsche Ausgabe der “flow”. Die zweite, um ehrlich zu sein – und die erste für mich. Denn Nummer 1 war schon nach wenigen Tagen deutschlandweit ausverkauft. Zu Recht. Auch ich bin begeistert, den niederländischen Export endlich in den Händen halten zu können, denn mit seinen Geschichten zu psychologischen, philosophischen und Zeitgeist-Themen trifft “flow” genau meinen Geschmack.

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Ein Magazin voller kreativer Seiten

Eines vorweg: “flow” ist kein “normales” Magazin, “flow” ist lesbare Leidenschaft zum Papier. “Paperlovers” (wie mich) faszinieren die mit Liebe gemachten Seiten. Das Umblättern wird so zum großen Erlebnis – nicht nur für die Augen. Abgesehen von den verschiedenen Schrifttypen, kleinen illustrierten Meisterwerken und niedlich inszenierte Zitat-Seiten, macht sich “flow” auch haptisch bemerkbar. Auf den verschiedenen, bunten Seiten finden sich gut recherchierte Artikel - von Interviews über Reiseberichte bis hin zu Lieblingsrezepten – stets unter dem Motto “Inspiration, Ideen, Einblicke und Anstöße”Dabei ist “flow” in vier Themenbereiche eingeteilt: “Feel connected”, “Live mindfully”, “Spoil yourself” und “Simplify your life”. Jede Ausgabe widmet sich einem anderen Titelthema, das als Zitat seinen Weg auf das jeweilige Cover findet. Das Magazin erscheint vier mal im Jahr und jeder Ausgabe liegen außergewöhnliche Extras bei, die das Kreativen-Herz erfreuen.  

DIY für alle

Wie hängt man eigentlich eine Lampe auf? Wie zeichnet man eine Möwe? Und überhaupt: Wie plane ich am besten meine Woche, sodass ich für all das Kreative noch genug Zeit habe? Eine große Stärke des neuen Magazins ist seine Ratgeberfunktion. Hilfreiche Tips für alle Lebenslagen – von Beziehungsproblemen über Baustellen im eigenen Wohnzimmer – “flow” lässt seine Leser nicht im Stich. Charmant und keinesfalls altklug teilt es gerne sein Wissen mit der Welt – auch in den sozialen Netzwerken.

Der Sprung in die Marktlücke

Auch die zweite Ausgabe war bei meinem Zeitschriftenhändler schon am Erscheinungstag vergriffen und die Zahl der Abonnenten nach der ersten “flow” so hoch, dass der Verlag kaum mit dem Drucken nachkam. Es scheint, als habe das Magazin den Sprung in die Marktlücke geschafft und nun nach den ganzen Wohn- und Einrichtungstiteln einen neuen Trend gesetzt. “flow spricht gebildete, kreative und selbstbewusste Frauen jeden Alters an, die eine hohe Affinität zu Papierprodukten, zum Selbermachen und liebevollen Details haben.” Zeitgleich mit der “flow” startet das Esoterik-Magazin “happinez”, das ebenso hochwertig aufgemacht daher kommt. 

Ethno, Pastell und Metallictöne: So wird das Modefrühjahr 2014

In den großen Modeketten deutscher Städte streiten momentan zwei Kräfte um die Kaufkraft modebegeisterter Shopperinnen: Die eine heißt “Sale” und die andere “Frühjahrskollektion”. Und weil es gerade erst Winter wird, setzen viele auf den Ausverkauf und nutzen die Möglichkeit auf attraktive Schnäppchen. Pullover, Mänter und Co. wandern zu günstigen Preisen in den eigenen Kleiderschrank. Warum es sich trotzdem lohnt, den Versuchungen stand zuhalten: Der Einzug der Frühjahrsmode! Nicht weit von den Schnäppchen präsentieren sich jetzt schon die ersten Frühlingsboten – und die zeigen sich dieses Jahr mehr als vielseitig: Von Ethno über Metallictöne bis hin zu Pastel – wir wagen einen ersten Blick in die Mode-Zukunft.

Alles Ethno, oder was?

Warme Sommernächte irgendwo in der Südsee oder rund um das “Kap der Guten Hoffnung”, Lagerfeuer, Gitarre – das verbinde ich mit dem Ethno-Stil. Die bunten, verspielten und detailverliebten Modelle versprühen Fernweh pur! Ganz wichtig neben Fransenwesten und wilden Mustern sind exotische Accessoires wie übergroße Ohrringe und bestickte Taschen.

Guilia 2Tigerlilly-Scarf vom Glam-Rock-Label Camouflage Couture Stork über Jades24.com

Puder und Pastell

Zartes Rosé, Mintgrün, babygleiches Hellblau – dem Metalliclook entgegengesetzt sind die Farben der frühlingshaften Natur. Kleider im Fifties-Stil gepaart mit edler Spitze oder raffinierter Transparenz – darauf setzen die großen Designer dieses Jahr. “Top-Investition des Jahres” laut Vogue: “Ein Oversized-Mantel im bevorzugten Pastell-Ton sorgt bei den ersten frühlingshaften Temperaturen und Sonnenstrahlen für einen stilsicheren Auftritt – ein Farb-Statement par excellence!”

Tailor Cut Green LeatherGrün dem Frühling entgegen (“Tailor Cut” von Clarks)

Welcome, Space!

Metallic ist dieses Frühjahr ein ganz großes Modethema. Egal ob als schimmernder Eye-Catcher auf edlen High Heels oder It-Bags, oder gekonnt tragbar gemacht – von glänzenden Edelmetall-Optiken wie Kupfer, Gold, Silber oder Platin bis hin zu leuchtendem Smaragdgrün und royalem Saphirblau – Metallic bringt das Frühjahr zum Leuchten. Vorreiter für die shiny shades-Modelle war das britische Traditionshaus Burberry.

Ornate Jewel Black Combi LeatherStylischer Wedges von Clarks (89,95Euro)